Waldstraße Traisa & Trautheim

Wir wünschen uns Rad- und Gehwege für die Waldstraße. Optische Barrieren um Geschwindigkeiten zu drosseln.

Kurz gesagt:
Wir wünschen uns Maßnahmen für die Waldstraße
in der alle gefahrlos, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, die Straße überqueren, um in den Wald, den Kindergarten und die Schule zu gelangen. Ein Fahrbahnrückbau mit optischen Barrieren und z.B. einen gesicherten Fahrradweg für die Waldstraße.
Die Waldstraße Traisa & Trautheim Mühltal
  • ist das obere Einfahrtstor nach Traisa
  • ist optimiert für den motorisierten Verkehr
  • hat stellenweise gar keine Gehwege
  • hat keinen Fahrradweg
  • ist relativ breit angelegt und bietet daher volles Potential für einen Rückbau
  • ermöglicht es, Rasern mit bis zu 100km/h* zu „fahren“
  • erlaubt es Fahrzeugen auf Gehwegen zu parken
  • lädt förmlich zum schnellen „fahren“ ein

*Spitzenwert in der Waldstraße (Ergebnisbericht 2011)

Waldstraße Traisa Trautheim
Breites Einfahrtstor nach Traisa. Optimiert für den motorisierten Verkehr. Fehlende Rad- und Gehwege

Die Probleme im Detail

  • Zu hohe Geschwindigkeiten in der gesamten Waldstraße
  • keine klare Beschilderung
  • die lange gerade Straße lädt förmlich zum schnellen fahren ein
  • Geschwindigkeiten von bis zu 100km/h sind hier keine Seltenheit
  • keine Fahrradwege in beide Richtungen
  • stellenweise gar keine Fußwege
  • teilweise zu schmale Fußwege
  • PKW dürfen offiziell auf dem Gehweg parken
  • Fuß/Rad-Übergang zu Waldweg (Ecke Datterichweg, Waldstraße) gefährlich für Radfahrer und Fußgänger
Waldstraße Traisa & Trautheim
Von 50/60 km/h auf 30. Eine verkehrsberuhigende Maßnahme direkt am Ortseingang würde den Verkehr direkt „entschleunigen“.
Waldstraße Traisa & Trautheim
Mühltal’s Straßen macht es „Rasern“ einfach. Auch weil die Geschwindigkeiten, wie in ganz Mühltal nur sehr selten kontrolliert werden.

Willkommen in Traisa: Hier gibt es auf der linken Seite keinen Fußweg mehr. Gut frequentierter und nicht ersichtlicher Übergang von rechts in den Wald. Hier könnte z.B. ein Hinweis-Schild und ein Zebrastreifen schnelle Abhilfe schaffen.

Auch hier häufig zu hohe Geschwindigkeiten.

Beispiel Kurve Waldstraße Traisa: Vergessene Fußwege. Bietet volles Potential für einen Rückbau

In Traisa gilt: Motorisierter Verkehr Willkommen!

Ideen für die Waldstraße

Im Ergebnisbericht aus dem Jahr 2011 wird ein Rückbau der Waldstraße Rückbau des zurzeit überdimensionierten Straßenraums empfohlen. Der Verkehrsraum mit seinem heutigen Erscheinungsbild verleitet den Kraftfahrzeugverkehr dazu, die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zu überschreiten. Durch die gleichzeitige Führung des Radverkehrs auf der Fahr-bahn wird er in diesen Straßenabschnitten durch zu schnell fahrende Kraftfahrzeuge stark gefährdet. Hier sollte der Straßenraum optisch und die Fahrbahn real auf das erforderliche Maß (Begegnungsfall Bus / Pkw bei verminderter Geschwindigkeit) eingeengt werden.

Fahrbahnen zur Ortseinfahrt trennen (vermeidet Unfallgefahr und entschleunigt) Priorität auf den nicht motorisierten Verkehr setzen.

Lösungsansätze

  • Schon am Ortseingang zum Beginn der Waldstraße die Fahrzeuge „entschleunigen“ z.B. über Pflanzstreifen oder Baumtore in der Mitte
  • Die Ortseinfahrt zusammen mit dem Ausbau des Radweges an der B449 umplanen. Z.B. in Form eines Kreisverkehrs
  • Aktiv Verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Einhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h
  • Mittlere Pflanzstreifen bieten zudem Möglichkeiten der Bepflanzung für die Erhaltung des Artenreichtums
  • Rote 30er Zonen Schilder
  • Die Waldstraße würde sich als Ortszufahrt ideal als prirorisierte Fahrradstraße anbieten. Gerade auch, weil viele aus dem Trautheimer Wald in die Waldstraße mit dem Fahrrad einfahren
  • Gehwege zugunsten von Fußgängern verbreitern
  • Die überdimensionierte Fahrbahn zugunsten von Rad- und Fußverkehr Zurückbauen

  • Fahrzeuge versetzt parken lassen, also auf beiden Seiten um so Geschwindigkeiten gezielt zu drosseln
  • Regelmäßiger Einsatz eines mobilen Blitzers
  • Barrieren/Poller, wo nötig (z.B. auf langen Geraden, wo anders nicht möglich)
  • Ein Zebrastreifen im Bereich Datterichweg und Übergang zum Wald

Auszug Ergebnisbericht zur Waldstraße aus 2011

Um diese Übergänge verstärkt zu betonen, können beispielsweise Baumtore oder „Schwellen“ eingesetzt werden. Eine solche Einfahrtsituation findet sich in der Rheinstraße in Höhe der Modaubrücke, an beiden Einfahrten in die Alte Dieburger Straße und an der Einfahrt von der B449 in die Waldstraße.

Stete Planung, 2011

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