Rennstrecke Ludwigstraße Traisa Mühltal stoppen

Wir wünschen uns Maßnahmen zur Einhaltung der Geschwindigkeiten, Erhöhung der Sicherheit für Anwohner, Fußgänger, Radfahrern und vor allem für Kinder!

Kurz gesagt:
Wir wünschen uns ein in teilen verkehrsberuhigendes Konzept für die Ludwigstraße
Traisa Mühltal in der Kinder und Ältere sicher auf Gehwegen unterwegs sein können ohne Angst haben zu müssen, von LKWs oder zu schnellen PKWs erfasst zu werden!

Seit 2011 ist der Gemeinde Mühltal durch div. Gutachten bekannt, das dringender Handlungsbedarf in Sachen Verkehr besteht. Überhöhte Geschwindigkeiten in T30 Zonen in ganz Mühltal sind der Gemeinde ebenso bekannt wie Hinweise auf zukünftige Verkehrsbelastungen, nicht vorhandene oder oft viel zu schmale Gehwege. Bis heute ist nach unserer Recherche kaum etwas passiert. Durch den stark gestiegenen motorisierten Verkehr der letzten Jahre hat sich die Lage verschärft.

Folgender Antrag dient als Appell, endlich etwas gegen zu hohe Geschwindigkeiten in „Wohngebieten & engen Dorfstraßen“ zu unternehmen um schwächere Verkehrsteilnehmer ggü. dem motorisiertem Verkehr besser zu schützen und so auch die Lebensqualität an Hauptverkehrsstraßen für alle erträglicher zu gestalten.

Seiteninhalt

Die Probleme im Detail
Lärm
Lösungsansätze
Ideen
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Die Ludwigstraße Traisa Mühltal…
  • gehört zum Teil zum alten Ortskern mit Bestandsschutz
  • ermöglicht es, Rasern mit bis zu 70km/h* dicht an 40cm breiten Gehwegen vorbei zu „fahren“
  • hat Gehwege die teilweise nur 30-40cm breit sind
  • hat keinerlei Begrünung
  • ist eine langgezogene Sackgassenstraße mit im Schnitt 1500 bis 3650 Fahrzeuge pro Tag* im Wohngebiet
  • ist die meist befahrenste Straße in Traisa
  • ist eine Hauptstraße an der nur selten geblitzt wird (und ohne Einsatz eines versteckten Blitzers, daher ohne verwertbare Resultate)
  • ist eigentlich eine 30er Zone
  • hat massive Fahrbahnschäden und müsste stellenweise auf Fahruntüchtigkeit geprüft werden 
  • ist teilweise eine Lärmschlucht
  • würde durch eine teilweise Verkehrsberuhigung deutlich aufgewertet werden

* Privatmessung: Toleranz +/-8km/h
* Privatmessung über KI: +/- 10% Abweichung

Ludwigstraße Traisa Mühltal
Lange enge Gasse, alter Ortskern. Sehr hoher Sackgassenverkehr. Verkehrsbelastung aufgrund zu schnell fahrender Fahrzeuglenker und schadhafter Fahrbahn-Belägen.

Die Probleme im Detail

*Privatmessung: Toleranz +/-8km/h, *Zählung an versch. Tagen +/- 10% Abweichung
  • Die öffentliche Sicherheit und Ordnung ist aufgrund zu hoher Geschwindigkeiten akut gefährdet
  • Deutlich zu hohe Geschwindigkeiten und massive Fahrbahnschäden (z.B. Bodenwellen im Bereich Lindenstraße)
  • Anwohner sind durch die starke Lärmentwicklung in den Gebäuden durch die häufige „Raserei“ und der zusätzlich „beschädigten Straße“ akut in Ihrer Gesundheit gefährdet
  • von Mo-So fahren bis zu 5000 Fahrzeuge (Spitzenwert, im Schnitt 1500 bis 3650) pro Tag* die enge Straße rauf und runter, dicht an den Häusern der Anwohner vorbei
  • konstant deutlich zu hohe Geschwindigkeiten im Bereich Ludwigstraße 105 bis 136. An die zulässigen 30 km/h hält sich dabei „fast“ keiner. Die V85 Zahl liegt 2011 bereits bei T38. Heute sicherlich noch höher.
  • konstant zu hohe Geschwindigkeiten in der gesamten Ludwigstraße
  • sehr hohe Geschwindigkeiten in der Dunkelheit (70 kmh in der Ludwigstraße leider keine Seltenheit)
  • die im Durchschnitt deutlich zu hohen Geschwindigkeiten in ganz Mühltal sind der Gemeinde laut einem Ergebnisbericht aus 2011 bekannt. Spitzenwerte bis zu 115 Vmax sind keine Seltenheit und inakzeptabel
  • Rechts vor Links wird selten beachtet
  • Unzureichende Beschilderung die auf T30 hindeuten
  • Umfragen ergaben, dass viele nicht wissen, das in der Ludwigstraße T30 gilt
  • die lange gerade Straße ohne Barrieren lädt förmlich zum schnellen fahren ein
  • Fahrbahnbeschädigungen und zu hohe Geschwindigkeiten verursachen starke Lärmimmissionen in Gebäuden
  • Grenzbebauung: Die „Rennstrecke“ ist oft nur 40-50cm von Gebäuden entfernt
  • Keine gesicherten und viel zu schmale Fußwege (u.a. für Schulkinder
    lebensgefährlich)
  • Gehwege werden als Ausweichmanöver von Fahrzeuglenkern genutzt
  • gefährliche Querungen für Fußgänger
  • gefährliche Querungen im Detail: zur Lindenstraße, Darmstädter-Straße, Röderstraße
  • PKW parken auf dem Gehweg Mehr Information über die Rechtslage zum Gehwegparken (Externes PDF)
  • das Mühltaler Ordnungsamt spielt bisher die nachweislich zu hohen Geschwindigkeiten runter und nimmt Anwohner-Beschwerden nicht wirklich ernst
  • Die Sicherheit für Kinder im Mühltaler Verkehrswahnsinn scheint vielen egal zu sein.
  • Laut einem Verkehrsgutachten besteht auch in der Ludwigstraße bereits im Jahr 2011 dringender Handlungsbedarf Gutachten ansehen (Externes PDF)

Beispiel mittlere Ludwigstraße: Fußgänger teilen sich mit dem motorisiertem Verkehr die Fahrbahn. PKW und LKW fahren in beide Richtungen und oft ohne Einhaltung des Mindestabstands an den Fußgängern und Radfahrern vorbei.

Der Bedarf ist hoch, endlich auch Fußgängern und Radfahrern mehr Raum zu geben
Lange Gerade in Richtung Dippelshof. Hier sind im Schnitt T38 die Regel. 60-70 km/h leider keine Seltenheit.

Die Ludwigstraße könnte Besuchern des stark frequentierten Gebietes rund um den Dippelshof ein Vorzeigebeispiel einer „durchdachten und zeitgemäßen Verkehrsplanung“ werden.

Willkommen im Kern von Traisa: Hier müssen Fußgänger auf der Straße laufen. Bei bis zu 5000 Fahrzeugen am Tag und überhöhten Geschwindigkeiten schränkt dies jegliche Nahmobilität ein.

Überhöhte Geschwindigkeiten auf der langen Geraden begünstigen die Lärmentwicklung und gefährdet vor allem die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer!

Der aktuelle Zustand ist eine Zumutung für Anwohner, Fußgänger & vor allem für Kinder
Links: Unbefriedigender Zustand auch in der Nieder-Ramstädter-Straße (Rechts: Lange Gerade, nachweislich deutlich zu hohe Geschwindigkeiten jenseits der 50 km/h im Bereich Lindenstraße/Ludwigstraße)

Lärm

Starker Lärm für angrenzende Anwohner: Enge Bebauung, fehlende Begrünung und die stark beschädigte Fahrbahn begünstigen zusätzlich Lärmimmissionen.

Quelle: https://umwelt.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/hessen_laermschutz_bf.pdf

Enge Bebauung ohne Grün begünstigen Lärmimmissionen
Beispiel obere Ludwigstraße: Kein Durchkommen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator = Ausweichmanöver auf die Hauptstraße

Bereits 2011 erhöhter Handlungsbedarf in der Ludwigstraße festgestellt

„Zu den Bereichen mit besonderem Handlungsbedarf gehören die beiden Nahversorgungszentren in den Ortsmitten von Traisa und Nieder-Ramstadt. Hier sind die Mängel sowohl im Fußverkehr (zu schmale Gehwege, größtenteils zusätzlich von Fahrzeugen zugeparkt, fehlende Querungsangebote, etc.) als auch im Radverkehr (zu schmale Fahrbahnen für unbehindertes Fahren, Behinderungen durch parkende Fahrzeuge, z.T. zu hohe Kfz-Geschwindigkeiten, Engstellen, etc.) gravierend und eine Beseitigung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit insbesondere für die sog. „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer wichtig.“

Zitat: Stete Planung aus dem Jahr 2011

Lösungsansätze

  • Verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Einhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h 
  • Einsatz von Aufpflasterungen oder ähnlichen Maßnahmen für gefährliche und unübersichtliche Kreuzungen (z.B. Bereich Lindenstraße/Ludwigstraße und Darmstädter Straße/Ludwigstraße)
  • Sichere Querungsangebote an Kreuzungen schaffen (Aufpflasterungen, Berliner Kissen, Zebrastreifen, Fahrbahnverengung, etc…)
  • Antrag auf Studie einer kompletten Verkehrsberuhigung der Ludwigstraße
  • Schilder die auf eine 30er Zone hinweisen
  • Eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraumes zugunsten aller Verkehrsteilnehmer: Umplanung der Straße mit versetztem Parken, Begrünung (Pflanzkästen, Aufpflasterungen, Bäume, ggf. Bürgerbäume etc…)
  • Die Prüfung eines generelles Einbahnstraßenkonzepts zur gerechteren Verteilung des Verkehrs: Z.B. ab der Einmündung Darmstädter Straße bis Am Rotem Berg
  • Barrieren/Poller, wo nötig (z.B. auf langen Geraden, wo anders nicht möglich)
  • In Bereichen unter 4-5m Fahrbahn ein Überholverbot für nicht motorisierte Fahrzeuge (Fahrrad etc…) einführen
  • Sichere und breitere Fußwege
  • Korrekturen der Fahrbahnbeschädigungen, um Lärmimmissionen für Anwohner zu reduzieren
  • Regelmäßiger Einsatz eines mobilen Blitzers (mit einer geschickten Umplanung entfällt diese Option)

Ideen für die Ludwigstraße

Beispiel teilweise Verkehrsberuhigung in Form von Aufpflasterungen der oberen & mittleren Ludwigstraße. Versetzes Parken, versetzte Pflanzkästen: Reduktion der Durchfahrts-Geschwindigkeiten. Übertragbar auf die gesamte Ludwigstraße.

Kostengünstige Maßnahmen, allgemeine Aufwertung der Gegend
Quelle: https://www.stvo2go.de/massnahmen-verkehrsberuhigung/
So einfach kann es sein: Aufpflasterung im Bereich einer langen Geraden in einem hessischen Wohngebiet.
Ideen: Teilaufpflasterungen, Fahrbahnmarkierungen, Pflanzkästen, Begrünung, 30er Beschilderung
Siehe auch: https://www.stvo2go.de/massnahmen-verkehrsberuhigung/

Zusammenfassung

Konkret fordern wir Maßnahmen, um die Einhaltung der Geschwindigkeiten von max. 30 km/h stets zu gewährleisten.

Einzel-Sofortmaßnahmen in 2022 um gefährliche Querungen zu sichern. Kreuzung Lindenstraße/Ludwigstraße, Kreuzung Darmstädter Straße/Ludwigstraße, Kreuzung Röderstraße/Ludwigstraße.

Langfristig sichere und breitere Gehwege für Anwohner, Fußgänger und Kinder.

Das gesetzlich verbotene Gehwegparken zugunsten breiterer Fußwege aufgeben. Den ruhenden Verkehr z.b. über versetztes Parken auf beiden Seiten verlagern.

Auch bitten wir, die Vorschläge aus einem 2011 erstellten Gutachten zu prüfen.

Wir sehen die Gemeinde in der Pflicht endlich die „bekannte“ Raserei in ganz Mühltal zu drosseln und „schwächere Verkehrsteilnehmer“ besser zu schützen.

Petition beendet

Ca. 80 Personen unterstützen dies. Davon 62 Mühltaler.

#rennstreckeludwigstraße #verkehr #traisa #30er-Zonen #raser-in-wohngebieten

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